Die Landschaften der Regio

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Das Markgräflerland

Das Markgräflerland ist mit seinem Lößboden und milden Klima für den Weinbau besonders geeignet. Das feuchtwarme Klima und die wasserspeichernden, fruchtbaren Böden bieten die idealen Bedingungen für die Sorte Gutedel. In keinem anderem Weinbaugebiet hat dieser eine größere Bedeutung. Der Rest besteht vorwiegend aus Müller-Thurgau und Spätburgunder. Aber die edelsten Weine, die hier gedeihen, sind Traminer bzw. Gewürztraminer. Die überwiegend freundliche, hügelige Landschaft setzt sich vor allem aus Wiesen, Obst- und Weingärten zusammen. Goethe nannte sie 'eine liebliche Heimat', und der alemannische Heimatdichter Johann Peter Hebel nannte es 'Paradiesgärtlein'. Den Namen hat das Gebiet aus der Zeit, als hier einst badische Markgrafen herrschten.

Das Breisgau

Das einst bedeutende Rhein-Städtchen Breisach gab dem ganzen Landstrich seinen Namen: dem Breisgau. Ursprünglich geht es auf die Römer zurück, die ihren Stützpunkt 'Mons Brisiacus' nannten."Breisgau" ist seit damals eine historische Bezeichnung, keine exakt geographische. Der Breisgau liegt am Rand des Schwarzwalds und reicht bis zum Rhein. Freiburg ist die Metropole und der Kaiserstuhl und Tuniberg gehören dazu. Weinbaulich sind jedoch der Tuniberg und der Kaiserstuhl eigenständig zu sehen. Das Klima des Breisgaus bietet fast allen Rebsorten günstige Bedingungen. Der Sonnenreichtum des Kaiserstuhl setzt sich in den Breisgau hinein fort und reicht bis in die Reblagen des Glottertals.

Der Tuniberg

Der Tuniberg liegt südöstlich des Kaiserstuhls und westlich von Freiburg. Der knapp zehn Kilometer lange Höhenrücken ist ein bevorzugtes Anbaugebiet für Wein und Obst, und ist bekannt für hervorragenden weißköpfigen Spargel. Der Tuniberg erhebt sich kaum 100 Meter über die Rheinebene und ist auf seiner ganzen Ausdehnung von Rebterrassen geprägt. Nur in den Binnentälern wachsen die Gemüsekulturen, vor allem eben der Spargel.

Der Kaiserstuhl

...ist entstanden als vulkanischer Gebirgsstock und erhebt sich nordwestlich von Freiburg wie eine kleine Inselaus der Oberrheinebene. Der Kaiserstuhl ist das wärmste und sonnenreichste Rebland in ganz Deutschland. Der gewachsene Fels ist mit feinem fruchtbarem Löß bedeckt, der die besten Bedingungen für die heimische Flora bietet. Zweifellos ist der Kaiserstuhl bekannt für seine Weine, aber kaum jemand weiß, dass hier 33 Orchideenarten beheimatet sind. Woher der Kaiserstuhl seinen Namen hat, ist nicht ganz sicher. Möglicherweise geht er auf Kaiser Otto III. zurück, der im Jahr 944 eine Zusammenkunft seiner Fürsten einberief. Der Höhenzug ist ca. 16 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Zentral ragt 557 Meter hoch der so genannte Totenkopf auf. Der Weinanbau geht auf den Feldobristen Lazarus von Schwendi zurück, der im 16. Jahrhundert die ungarische Tokaier-Rebe mitbrachte. Heutzutage wachsen hier vor allem die großen vollmundigen Weine der drei Burgunder-Rebsorten und des Gewürztraminers.

Die Ortenau

Rund um Offenburg bis hinauf nach Baden-Baden erheben sich die Rebhänge der Ortenau. Der Weinbau und der Obstbau sind prägend für das Landschaftsbild. Am Rande erhebt sich der Schwarzwald, bis in dessen Täler sich der Weinbau hineinzieht. Bedingt durch die günstigen Klima- und Bodenverhältnisse gedeihen viele feine Qualitäten, vom Spätburgunder über die Spezialitäten Traminer und Gewürztraminer, und schließlich der Riesling.